Das Karma und die ungeklärten inneren Themen

Themen, die man nicht in sich klärt, kommen als Schicksal, als Karma von Außen auf einen zu.


Dieser Mechanismus ist so elementar und grundlegend, dass es keinen Weg und keinen Trick gibt daran vorbei zu kommen. Die innere Psyche vergisst nicht einfach etwas. Wenn man also sein Schicksal selbst in die Hand nehmen will, kommt man nicht darum herum, sich seiner alten Themen und Schatten anzunehmen.
Klärt man das Thema und die Gefühle, verhindert man die Gefahr, dass es sich seinen Weg ins Äußere bahnt und sich auf eine neue Art und Weise manifestiert. Tut man das nicht, taucht das Thema immer wieder mit zunehmender Intensität im Leben auf. Bis hin zu Leid und Krankheit und deren Folgen. Schon das Ausrichten der Aufmerksamkeit auf das innere Thema reicht, um diesen Veräußerungsprozess zu verlangsamen und damit Zeit zu gewinnen, die man für die Klärungsarbeit braucht.
Die Idee, einfach neue Aktionen und Themen gegen die alten zu stellen, geht genau aus diesem Grund auf Dauer nicht gut, weil die alten ungeklärten Themen sich dann ihren Weg ins Äußere suchen und sich dort ganz unbewusst, wie automatisch, wieder zeigen. Dann aber mit einer weit größeren Dynamik, als zuvor im Inneren.
Es ist ein bisschen wie beim Tennis. Da gibt es den Tip, an den Ball ranzugehen und ihn anzunehmen, wenn er den Boden berührt. Wenn er erstmal hochgesprungen ist, bekommt man ihn oft nicht mehr.

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