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Der Paternoster der Erleuchtung

*Kann man reines Sein merken?
#Ja, aber man muss ES erst sein, damit man ES merken kann. Dann gibt es keinen Zweifel mehr.

*Woher weiß ich ES dann?
#Indem ich ES bin und merke. Wenn man ES ist, merkt man es auch, dann ist auch das Wissen da.

*Ist ES nicht immer da?
#Ja, ES ist immer da.

*Wie kann es sein, dass ich ES nicht immer merke, wenn ES doch immer da ist?
#Das ist aus der Sicht des Seins tatsächlich nicht möglich. Das ist wie eine paradoxe Erfahrung. ES ist und ES ist nicht. Fehlidentifikation wird oft gesagt. Irrtum des Intellekts. Mangelndes Bewusstsein des Selbst.

ES ist wie ein neuer Seinszustand. Wie Wasser verschiedene Aggregatzustände annehmen kann und doch immer Wasser, H2O bleibt.

<i>Aus meiner Perspektive hängen wir Menschen in verknoteten, verdrängten Gefühlen fest, oder besser, wir sind mit der Abwehr derselben so beschäftigt, dass wir nicht merken, dass wir einen anderen Seinszustand leben bzw. sein können. Wir haben uns ganze Weltbilder, Ideologien, Glaubensgrundsätze darauf gestrickt um unsere Abwehr zu verteidigen. Wir sind uns sehr sicher, dass wir unsere verdrängten schlechten Gefühle nicht klären wollen, nicht können, obwohl diese Heilung dringend notwendig wäre. Wir leben ganz gut damit…

Aber Erleuchtung ist ohne diese Heilung nicht möglich!

Immer wieder wird man zurückgeholt, um diese Heilung zu Ende zu bringen. Erst wenn sie sehr weit fortgeschritten ist, findet dieser Wechsel des Seinszustandes dauerhaft statt. Erleuchtung.

Es gibt so viele Möglichkeiten und Wege, Techniken und Übungen um diese alten Muster und Knoten zu erkennen und aufzulösen. Und so wenige von uns gehen diesen Weg zu Ende. Es ist nicht verwurzelt in unserer Kultur, es ist kein hohes Kulturgut für uns, die wir in einem Zustand des Habenwollens leben. Wir sind fixiert auf die Vermehrung von Reichtum, Macht und Ruhm. Wir sind so voll mit anderen Werten, die bewusst oder unbewusst an erster Stelle stehen. Da ist kein Platz für einen neuen Seinszustand, der Erleuchtung heißt, Ganzheit, Heilsein, Integriert sein.

Es geht nicht darum, wie weit du „entwickelt“ bist, sondern wie weit du „heil“ bist, wieder *ganz* bist.

Es ist wie der Gang durch das Nadelöhr, wie ein Sprung in den Abgrund. Wie die Gewissheit des Todes. Irgendetwas in uns weigert sich beharrlich diesen Weg zu gehen. Als wenn der Schritt in die Freiheit den Tod bedeuten würde. Ich sehe Todesängste, Überlebensknoten, scheinbar unüberwindbare Ängste aus vergangen Zeiten, die im Hier und Jetzt Gestalt annehmen und das Leben, das Wünschen und Wollen bestimmen.

Es ist nicht der Tod des Körper, ganz im Gegenteil, der lebt dann viel besser. Es fühlt sich aber an, wie ein Sterben. Und das wollen wir nicht, um keinen Preis. Lieber sterben wir tatsächlich…

Wie das Wasser, dass seinen Flüssigkeitszustand verliert, einen kleinen Tod stirbt, wenn es zu Gas oder Eis wird und doch immer Wasser bleibt. Es ist ganz natürlich.

Es fühlt sich an, als wenn das Ich zwar den Willen und die Einsicht, aber nicht die Fähigkeit, die Bereitschaft und die Kraft hätte, diesen Schritt zu tun.
Es denkt: Ich will das, aber ich kann es nicht, und ich weiß nicht, wie ich es tun soll.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach zu verstehen:
Es müssen nur die richtigen Umgebungsvariablen hergestellt werden, wie beim Einschlafen. Ich kann nicht sagen: Jetzt will ich einschlafen, sondern ich muss mich hinlegen in einem ruhigen Raum, halbwegs bequem und dunkel, usw. und dann kommt das Einschlafen von ganz allein. Dieser Wechseln in einen anderen Bewusstseinszustand. Schlaf. Dieser andere Seinszustand. Das ist das, was wir wirklich tun können um die Evolution zu beschleunigen.

Genau so wechselt ES sich in den Erleuchtungszustand, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Innere Heilung muss aktiv erarbeitet und erreicht werden, dann geschieht der Wechsel von allein. Es ist wie eine Gnade, wenn ES einem passiert.

Aus der Perspektive des Seins gibt es da nichts zu tun, weil alles schon (getan) ist. Aber ich erinnere mich daran, wie viel ich gearbeitet haben, um wieder heil und ganz zu werden, um diese Gnade erleben zu können. Ja, es ist viel Arbeit für mich gewesen, diese Rahmenbedingungen herzustellen.

Wenn der Wechsel nur für eine begrenzte Zeit stattfindet, fällt man zurück in den alten Bewusstseinszustand, weil da noch was geheilt werden muss, mitgenommen werden will. Man kann da nichts zurücklassen von sich selbst. Alles will mitgenommen werden. Abgespaltene Selbstanteile wollen mitgenommen werden. Das ist wie ein Paternoster, der immer wieder zurückfährt, bis alle mitgenommen sind.

Ich kann mich selbst nicht aufgespalten in der Einheit aufhalten. Das geht nicht.

Die Einheit ist die Ganzheit, das Alles im Nichts. Das große Selbst. Das, was immer war, ist und sein wird. Ich kann nicht als halber Mensch dauerhaft in diesem Seinszustand verweilen.

Ich kann meine Sehnsucht nach diesem Zustand befeuern, wenn ich da eintauche für eine kurze Zeit und dann zurückkehre um meinen Rest abzuholen. Das ist die Erfahrung in der Meditation. Immer und immer wieder. Sie führt nicht allein zur Erleuchtung. Sie weist nur den Weg, sie motiviert uns weiterzumachen mit unserer Praxis auf diesem Weg. Sie gibt uns einen Vorgeschmack auf das, was eines Tages kommen wird.

So habe ich das erlebt und erfahren, bis der Weg geschafft war. Wenn du es auch geschafft hast – Gratulation und Willkommen im Club 😉
Melde dich bei mir, dann können wir uns mal austauschen darüber, wie es weitergeht.
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Eltern und Kinder

Ich habe gerade gemerkt, dass mein Sohn ein altes Thema von mir im Alter von drei oder vier Jahrn von mir übernommen hatte und bis heute festgehalten hat. Er hat es heute geklärt und losgelassen.
Ich hatte in der Vergangenheit das Thema für mich zwar klären können, hate aber immer das Gefühl, dass da noch etwas fehlt. Jetzt, nachdem mein Sohn das Thema loslassen konnte, merke ich, wie ich eine Veränderung erfahre. Jetzt erst wird das Ganze rund und schlüssig.
Ich kann deshalb nur allen Eltern empfehlen, ihren Kindern so früh wie möglich bei der Aufarbeitung ihrer inneren Themen zu helfen. Das beschleunigt und ermöglicht teilweise erst die eigene Entwicklung.

Der Guru kann helfen

Eine große Schwierigkeit auf dem Erleuchtungsweg kann das fehlende Wissen über den eigenen Innenraum sein. Dabei kann jemand helfen, der in der Inneren Praxis weiter fortgeschritten ist.
Gerade wenn es um die vielen inneren Ängste und andere große Gefühle geht, ist es äußerst hilfreich, wenn man dauernd gesagt bekommt, dass das alles völlig natürlich und normal ist. Denn manchmal zweifelt man genau daran – was dann zu einem großen Hindernis werden kann.

Spaß auf dem Weg zur Erleuchtung?

Wer hat eigentlich die Idee in die Welt gesetzt, dass die Praxis auf dem Weg zur Erleuchtung Spaß machen und man sich dabei wohl fühlen muss?

Ich glaube nämlich, dass das Eine mit dem Anderen nichts zu tun hat.

Ich habe jedenfalls noch niemals einen ernsthaft Suchenden getroffen, der „Spaß“ dabei hatte auf diesem Weg.Movie Rings (2017)Roblox Hack No Survey No Download

Sicherlich gibt es ein paar geistige, emotionale und körperliche Übungen, bei denen man sich wohl fühlt, und dieses Wohlbefinden auch eine Zeitlang anhält, aber das hat nicht viel mit der Arbeit zu tun, die nötig ist um wirklich voranzukommen.

Wenn es an die eigentlichen inneren Themen geht, hört der Spaß auf jeden Fall auf! Dann wird sehr hart und ernsthaft gearbeitet und oft auch um jeden Millimeter Bewusstheit gekämpft.

Die inneren Widerstände, die es zu überwinden gilt, sind in der Regel so stark, dass man das Gefühl hat wie der Ochs vorm Berg zu stehen. Es scheint keinen Weg an dem Berg vorbeizuführen, kein Durchkommen, kein Drüberwegsteigen. Und je mehr man sich dem Berg nähert, um so größer wird er.

Jeder, der sich ernsthaft mit seinen eigenen inneren Themen auseinandersetzt, weiß wovon ich spreche.

Angesichts solcher Aussichten nicht aufzugeben, besonders, wenn erst einmal ein Zustand relativen Wohlbefindens erreicht ist, ist sehr schwer.

Man muss sich an dem Punkt schon selbst den Spaß verderben, wenn man weiterkommen will. Denn mit Erleuchtung hat das noch nichts zu tun. Eher mit geistiger, emotionaler und körperlicher Gesundheit – was ja in der heutigen Zeit schon etwas ist.

Erleuchtung tritt erst dann ein und verschwindet nicht mehr, wenn auch das transzendiert ist. Und wer will das schon in der heutigen Welt?

Wohl nur Wenige…

Ist Erleuchtung ein Ziel?

Viele Menschen, zu viele Menschen geben zu früh auf, auf ihrem Weg zur Erleuchtung!

Aus meiner jahrzehntelangen Praxis war mir klar geworden, dass innere Schattenelemente/Knoten mich immer wieder aus dem Zustand der Erleuchtung herausgezogen hatten.

Ich hatte kein Problem gehabt durch meine Meditation in die große innere Stille einzutauchen und auch hinterher eine Zeit lang da drinnen zu bleiben. Aber immer wieder verlor ich diesen erleuchteten Zustand und spürte, dass es an etwas sehr Konkretem lag, dass seinen Ursprung in mir selbst hatte.
Ich wollte dem auf die Spur kommen und entschied mich, der Hypothese zu folgen, dass dauerhafte Erleuchtung nicht möglich sei, solange nicht alle Schattenelemente aufgelöst sind. Ich wollte das Unterwusstsein auflösen, so lange bis Erleuchtung nicht mehr von alleine verschwindet in der täglichen Aktivität, sondern einfach erhalten bleibt, egal was ich mache.

Ich fand, dass sei ein gutes Ziel, und so folgte ich ihm fast anderthalb Jahrzehnte, nach dem ich zwei volle Jahrzehnte meines Lebens der intensiven täglichen Meditation gewidmet hatte.

Nachdem die Erleuchtung eines Tages nicht mehr verschwand, fand ich mich in meinen Ideen und Annahmen bezüglich der Funktionsweise des menschlichen Geistes und Bewusstseins bestätigt.
Mit diesem Moment begann eine völlig neue Entwicklung, die durch andere Erfahrungen geprägt war, die nichts mehr zu tun haben mit der Arbeit an den Schattenelementen/Knoten meiner Person.

Was mir immer wieder in dieser ganzen Entwicklungszeit und auch heute noch auffällt ist, dass die meisten Menschen, die auf der Suche nach ihrem innersten Selbst sind, zu früh aufhören mit ihrer Praxis. Sie hören auf, wenn es ihnen nicht mehr gut geht auf ihrem Weg, weil sie in große Prozesse geraten, die sie so nicht wollen, oder spätestens wenn es ihnen gut geht, und sie zumindest ein Teilziel erreicht haben.

Das ist verständlich, denn Wohlbefinden ist erstmal ein großer Erfolg auf dem Weg und sein Erreichen motiviert nicht unbedingt zum Weitermachen. Wenn an diesem Punkt die Praxis beendet wird, kann Erleuchtung sich nicht dauerhaft etablieren.

Will man Wohlbefinden oder Erleuchtung? Diese Frage stellt man sich meistens nicht mehr, wenn man sich erstmal wohl fühlt. Die Praxis wird vernachlässigt und oft einfach beendet.

Das war es dann mit der Erleuchtung…

Die Schöpfung entsteht von Innen nach Außen

Die Suche nach Erleuchtung geht einher mit der Idee eines Existenzbereiches, der außerhalb unseres Egos liegt und unser eigentliches, wahres Selbst ist. Diese Annahme kann große Auswirkungen auf unser Ego haben, weil es seine Alleinherrschaft bedroht. Da wir immer mit dem Ego identifiziert sind und nicht mit dieser anderen Existenzebene, können wir das am Anfang nicht glauben. Die Annahme dieser Idee stellt den Absolutheitsanspruch des Egos in Frage, und das macht uns unsicher. Ich weiß, das ist ein radikaler Gedanke, aber er stimmt und ist sehr nützlich.

Ein Vorteil von Erleuchtung ist, dass man Menschen und Dinge so sieht, wie sie wirklich sind. Solange unser Bewusstsein eingefärbt ist durch die Interpretationen unseres Egos, projizieren wir seine Ideen nach Außen und halten das dann für Realität. Und in gewisser Weise ist sie es dann auch, weil wir keine Möglichkeit haben Wahrnehmungen außerhalb des Egos zu machen.

Erst wenn wir unser wahres SELBST realisiert haben und dessen Ideen nach Außen projizieren, zeigt sich uns die Schöpfung so, wie sie wirklich ist, ohne die Einfärbungen und Interpretationen des Egos.

Die 3 Bahnen der Aufmerksamkeit

Da ich auf meinem Weg sehr viel mit Aufmerksamkeit gearbeitet habe, möchte ich hier das Bild von den 3 Bahnen oder Zügen, die die Aufmerksamkeit in uns nehmen kann, vorstellen. Mental, emotional und körperlich.
Wenn die Aufmerksamkeit bei der Bearbeitung eines Themas auf einer Bahn nicht weiterkommt, wechselt man einfach auf eine der beiden anderen. Das klappt immer, nie hängen alle 3 Züge fest.
Unser System ist so aufgebaut, dass jedes Erlebnis in allen 3 Räumen Spuren hinterlässt. Der Zug der Aufmerksamkeit fährt immer durch alle 3 Räume, und das gleichzeitig. Sie besteht quasi aus 3 Teilen, einem mentalen, einem emotionalen und einem körperlichen Anteil. Mit jedem Teil kann man arbeiten, manchmal auch mit allen 3 gleichzeitig.
Je nachdem wo die Störung auftritt, nimmt man den entsprechenden Aufmerksamkeitszug.
Jeder Gedanke und jedes Bild im mentalen Raum hat eine Entsprechung im Gefühlsraum und im körperlichen Raum und umgekehrt. Bei der Arbeit an (inneren) Problemen kann man mit diesem Wissen immer zum Ursprung des Problems zurückfinden.

Warum das Aufgeben von alten Gewohnheiten so schwer ist.

Wir geben nur die alten Gewohnheiten auf, die nicht von großen Gefühlen beschützt und bedeckt sind. Wenn es an die Veränderung von liebgewonnenen Gefühlsmustern geht, geben wir schnell wieder auf.
Ich habe mir deshalb angewöhnt gleich nach den Gefühlsmustern zu schauen, die hinter einer alten Angewohntheit stecken und mich erstmal um sie zu kümmern. Wenn das erledigt ist, verschwindet die alte Angewohnheit in der Regel sehr schnell von allein.

Warum sind die Gefühle so wichtig auf dem Weg zur Erleuchtung?

Gefühle sind wichtiger als man denkt und finden viel zu wenig Beachtung in unserer westlichen Kultur.
Was ist so wichtig an ihnen, was ist ihre Aufgabe, was spielen sie für eine Rolle auf dem Weg zur Erleuchtung?
Es gibt meines Wissen leider keine alte Schrift in der die Rolle der Gefühle explizit zum Ausdruck kommt. Ich glaube, deshalb irren so viele Suchende durchs Leben und finden die Erleuchtung nicht. Weil ihnen die Rolle der Gefühle nicht klar ist.
Als ich anfing mit Meditation,Yoga und anderen Übungen, ging es erst einmal um das Erlernen des  fremden Weltbildes und das Erlernen einer täglichen Praxis. Mir war schnell klar, dass nur eine regelmäßige Übung die alten Gewohnheiten verändern würde. Und eingeschränktes Bewusstsein ist eine alte Angewohnheit!
Im Rückblick kann ich sagen, dass ich mit den Gefühlen die größten Probleme und Schwierigkeiten hatte. In dem Maße wie ich weiter fortschritt und meine Übungen mir eine andere Sicht auf die Dinge des Lebens boten, entfesselten meine Gefühle einen immer größer werdenden Sturm. Erleuchtung erschien mir vom Verständnis her völlig schlüssig, aber meine Gefühle wollten da irgendwie nicht mit.
In der Meditation waren sie immer ruhig und ließen mich in Ruhe, aber sobald ich wieder in die Aktivität zurückkehrte, spielten sie verrückt. Das ging soweit, dass ich Phasen hatte, wo ich tatsächlich das Gefühl hatte, verrückt zu werden oder verrückt zu sein.
Vom Kopf her konnte ich mir das alles erklären, aber die Gefühle gehorchten einfach nicht, sie wollten einfach nicht so wie ich.
Erst relativ spät in meiner Entwicklung habe ich mich dann ganz gezielt um das Thema Gefühle gekümmert. Die Theorie war mir vorher immer wichtiger gewesen. Ich musste für mich immer alles begründen können, ich wollte nicht unvorbereitet sein, wenn ich Frage und Antwort stehen musste.
Zu den Gefühlen bin ich gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Ich erlernte eine Übung, wo es darum ging die Aufmerksamkeit ausschließlich auf die eigenen Gefühle zu legen. Das war damals für mich neu. Das hatte ich so noch nie gemacht und von daher erlebte ich überraschende Ergebnisse.
Ich entdeckte einen neuen Raum in mir, den ich Gefühlsraum nannte, der riesengroß zu sein schien. Und in diesem Raum waren alle meine jemals erlebten Gefühlserlebnisse drin, die ich in meinem Leben erlebt und gespeichert hatte. Und der Raum war ziemlich voll. Für wirklich neue große Gefühle war also nicht wirklich Platz. Ich brauchte aber viel Platz, denn erleuchtet sein heißt auch glücklich und voller Liebe zu sein. Und den Platz musste ich mir erst wieder schaffen und aufräumen in mir.
Das war also der Grund, warum meine Erleuchtungserfahrungen nie lange anhielten! Mein Gefühlsraum hatte wegen Überfüllung geschlossen und große Erleuchtungsgefühle hatten darin keinen Platz mehr.
So begann bei mir das Großreinemachen. Ich wollte das Übel bei der Wurzel packen und diesen Raum gernau so schön leer haben, wie es mein mentaler Raum schon war. Ich freute mich auf den freien Raum, den ich immer in der Meditation erfuhr.

Gefühle können einem nichts tun!

Wenn ich mir manche Mitmenschen so anschaue, habe ich oft das Gefühl, dass der Teufel hinter ihnen her ist, und der Name dieses Teufel lautet – Gefühl.
Nichts scheinen sie mehr zu fürchten als ihre eigenen Gefühle. Egal ob reale, erinnerte oder stimmungsgeladene Gefühle. Wenn sie gut sind, sind sie willkommen, wenn sie schlecht sind, fürchtet man sich vor ihnen.
Um diesen Irrsin zu stoppen, möchte ich hier einmal klarstellen, dass unsere Gefühle uns nichts tun können!
Das kling banal, ist in seiner Auswirkung auf unser Leben aber elementar. Wir sollten nicht mehr wegrennen müssen vor unseren eigenen Gefühlen. Besondern weil wir sie alle selbst erzeugen, wir also eigentlich Täter sind und nicht Opfer.